15 Tipps: Der ultimative Wordpress Speed-Guide - BTECHNOLOGY - MARKETINGAGENTUR UND SOFTWAREAGENTUR AUS DÜSSELDORF

Möchtest du deine WordPress-Seite beschleunigen? Schnellere Ladezeiten verbessern die User-Experience, die Pageviews und helfen dem WordPress-SEO. In diesem Artikel teilen wir mit dir die nützlichsten Tipps und Tricks, um WordPress perfekt zu optimieren und um deine Webseitengeschwindgkeit zu verbessern.

Im Gegensatz zu anderen Guides, wie “Das beste WordPress Caching-Plugin” oder “X Tipps, um deinen Blog zu beschleuningen”, umfasst dieser Artikel ausführlich jede Facette der WordPress-Speed-Gestaltung.

Wir erklären, warum die Page-Geschwindgkeit so wichtig ist, welche Ursachen ein langsamer WordPress-Blog hat und welche Maßnahmen existieren, um deinen WordPress-Blog sofort zu beschleunigen.

1. Warum ist die Website-Geschwindgkeit so wichtig für deine WordPress-Seite?

Eine Studie zwischen den Jahren 2000-2016 zeigt, dass die durchschnittliche Aufmersamkeitsspanne von 12 auf 7 Sekunden gefallen ist.

Was bedeutet das für deine Website?

Du hast nur sehr wenig Zeit deinen Inhalt zu präsentieren und die Nutzer davon zu überzeugen, auf deiner Website zu bleiben.

Eine langsame Website bedeutet, dass der Kunde die Seite bereits verlassen könnte, bevor er den Inhalt zu Gesicht bekommen hätte.

Laut einer Studie von StrangeLoop, welche als Teilnehmer Google, Amazon und andere große Seiten involviert hatte, kann eine Verzögerung der Ladezeit von 1 Sekunde die Conversationrate um 7% verringern, zu 11% weniger Seitenaufrufen führen und die Customer-Experience um 16% verringern.

Abgesehen von der Studie, werden langsame Websites von Google und anderen Suchmaschinen mittlerweile bestraft. Das Ranking in den Search-Results wird schlechter, welches in weniger Traffic resultiert.

Zusammenfassend: Wenn du mehr Traffic, mehr Abonnenten und mehr Umsatz mit deiner Website erreichen willst, dann gilt ein Stichwort: GESCHWINDIGKEIT

2. Wie überprüfe ich meine WordPress Seitengeschwindigkeit?

Anfänger denken oft, dass ihre Website OK ist, weil sie sich auf ihrem Computer nicht langsam anfühlt. Ein großer Fehler!

Moderne Browser, wie Chrome, speichern im Cache Webseiten ab, die du oft besuchst und preloaden die Website automatisch, während du die URL eintippst. Diese Funktion suggeriert eine sehr schnelle Ladezeit.

Hingegen kann ein Kunde, welcher deine Website zum ersten Mal besucht, eine vollständig andere Erfahrung machen.

Kunden aus anderen geographischen Zonen werden definitiv eine andere Ladezeit besitzen.

Daher solltest du deine Webseite mit einem kostenlosen Tool, wie Google-Pagespeed testen

Kann deine WordPress-Seite unsere Bestwerte erreichen?

Abgesehen von dem Gesamtwert, solltest du dich fokussieren, die Ladezeit erstmal auf unter 2 Sekunden zu bringen.

3. Welche Faktoren verlangsamen deine WordPress-Seite?

Deine Speed-Test-Auswertung wird viele Vorschläge zur Verbesserung zeigen. Vieles davon ist sehr fachspezifisch und schwierig für Anfänger zu verstehen.

Zu verstehen, was deine Website verlangsamt, ist ein Schlüsselfaktor, um auf lange Sicht die besten Entscheidungen zu treffen.

Die primären Gründe für eine langsame WordPress-Seite sind:

  • Webhosting – Ein schlecht konfigurierter Webhoster wird deinen Speed zerstören.
  • WordPress Konfiguration – Wenn deine WordPress-Seite den Inhalt nicht catchted, wird deine Website langsam.
  • Seitengröße – Hauptsächlich nichtoptimierte Bildergrößen
  • Schlechte Plugins – Plugins programmiert von Anfängern können deine Webseite verlangsamen
  • Externe Scripts – Schriftarten, Werbescripts, etc. verlangsamen deine Perfomance.

4. Gutes WordPress-Hosting

Dein Hosting spielt ein sehr wichtige Rolle für deine Perfomance. Für Anfänger und Fortgeschrittne empfehlen wir ein spezielles managed WordPress Hosting. Die Voreinstellungen dieser Pakete sind angepasst an das WordPress-CMS, mit den optimalen Konfigurationen, automatischen Backups, automatischen WordPress-Updates und advanced security angepasst an WordPress.

Wir empfehlen WPEngine.

5. WordPress Beschleunigen in einfachen Schritten (ohne selber zu coden)

Wir wissen, dass Änderungen an der Konfiguration deiner Website schwierig für Anfänger sind, insbesondere, wenn du kein Tech-Geek bist.

Aber keine Sorge, du bist nicht allein. Wir haben tausenden WordPress-Nutzern bereits geholfen die WordPress-Geschwindgkeit zu verbessern.

In den nächsten Sektionen werden wir dir zeigen, wie man bereits mit wenigen Klicks ohne zu programmieren die WordPress-Seite verbessert.

6. Installiere ein WordPress-Caching-Plugin

WordPress Seiten sind “dynamisch”. Das heißt, sie werden erst aufgebaut, wenn sie jemand aufruft.

Um die Seite aufzubauen, wird im Hintergrund ein Prozess vollzogen, welcher alle benötigten Informationen sammelt und sie dann dem User anzeigt.

Dieser Prozess besteht aus mehreren Schritten und kann deine Seite verlangsamen, wenn gleichzeitig viele Nutzer deine Seite besuchen.

Deswegen ist ein WordPress-Caching-Plugin pflicht. Caching macht deine Seite mit wenigen Klicks 2x – 5x schneller.

So funktionierts:

Anstatt den ganzen Prozess aufs neue zu wiederholen, speichert das Caching-Plugin eine Kopie deiner Seite ab und ruft sie für jeden Nutzer ab.

Es gibt sehr gute WordPress-Caching Plugins auf dem Markt, aber unserer Meinung nach ist WP-Rocket unschlagbar.

Bonus: Du kannst das Caching-Plugin mit einer Web Application Firewall verbinden, wie Sucuri, für den maximalen Geschwindigkeitsboost.

7. Optimiere deine Bilder für die Seitengeschwindigkeit

Bilder und farbige Visuals sorgen laut einer Studie für über 80% mehr Interaktionen zwischen einer Page und dem User.

Wenn die Bilder aber nicht optimiert sind, schaden sie mehr, als sie helfen. Nicht optimierte Bilder sind einer der Hauptgründe, dass deine Seite langsam ist.

Bevor du ein Bild hochlädst, empfehlen wir, dass du eine Editiersoftware benutzt, um das Bild zu optimieren.

In den originalen Formaten haben Bilder eine große Filesize. Die Größe der Bilder lässt sich ohne Qualitätsverluste um bis zu 5x verkleinern.

Dies lässt sich ebenfalls mit dem Plugin: Imagify mit einem Klick erledigen.

8. Lazy Loading

Wieso sollte deine WordPress-Seite Bilder laden, welche der User nicht sieht? Lazy Loading lädt Bilder und Grafiken erst, wenn sie kurz vor dem Bildschirm-Viewpoint liegen und beschleunigt damit die Ladezeiten deiner Seiten.

Lazy Load ist in WP-ROCKET enthalten.

9. Überprüfe deine Plugins

Jedes Plugin fügt deiner WordPress-Seite mehr Code hinzu. Zusätzlich wird auch sehr viel von den Plugins ausgelagert und extern geladen. Ein schlechtes Plugin könnte 12 Datein extern abrufen, während ein gutes den Prozess mit einem File schafft.

Um zu sehen, welches Plugin deine Seite verlangsamt, gibt es Tools wie Pingdom. Eine Analyse macht Sinn, um versteckte Geschwindigkeitsblocker zu finden.

10. Setze einen Expires Header für statische Resourcen

Ein expires Header ist der Weg deinem Browser mitzuteilen, dass der Content sich nicht ändern wird und er ihn Lokal abspeichern kann. Anstatt deine Seite neu zu laden, wird der Browser die lokale Kopie abrufen. Benutze diesen Code auf Seiten, in welchen du in naher Zukunft keine Änderungen planst.

Den Code, den du auf GTmetrix findest, kannst du in deiner .htaccess hinzufügen

11. Deaktiviere Hotlinking

Hotlinking (leeching) ist eine Art von Bandbreiten-Klau. Ein anderer Webmaster verlinkt Bilder auf seiner Website von deinem Server. Das Bild wird auf seiner Seite angezeigt, aber von deiner geladen. Dies kann dazu führen, dass deine Serverlast ansteigt und deine Ladezeiten sich verschlimmern.

Wenn dein Server cPanel oder WHM benutzt, kannst du die eingebaute hotlink-protection aktivieren. Auf anderen Servern musst du nur ein paar Zeilen Code der .htaccess hinzufügen.

12. Aktiviere GZIP

Der einfachste Weg GZIP zu aktivieren, ist ein Plugin, wie WP-Rocket zu benutzen.

GZIP ist ein Algorithmus, welcher deine Seitegröße durch seine Compression um 70% verkleinert. Mit diesem Tool kannst du prüfen, ob GZIP bereits auf deinem Server aktiviert ist.

Wenn du kein Plugin benutzen möchtest, kannst du dies mit Hilfe dieses Artikels auch selber konfigurieren.

13. Limitiere Post-Revisionen

Ein Backup deiner Posts zu besitzen, kann in vielen Fällen nützlich sein. Teilweise sind dies über 100 Revisionen, die in der Datenbank gespeichert werden. Brauchst du wirklich jede Revision? Wahrscheinlich nicht.

Die Revisionen füllen deine Datenbank und können deine Seite verlangsamen.

Mit einem einfachen Code-Schnippsel in deiner wp-config.php kannst du die Anzahl der Revisionen limitieren:

define( 'WP_POST_REVISIONS', 3 );

Jetzt werden nur die letzten 3 Revisionen gespeichert.

14. Benutze keine Slider

Es liegt im Auge des Betrachters, ob Slider gut aussehen oder nicht. Das die Slider deine Website verlangsamen ist Fakt.

Slider fügen extra Javascript auf deine Seite, welche Ladezeiten verursachen und deine Conversations verniedrigen.

15. Minify Javascript und CSS

Minify ist der Prozess .js und .css Datein zu verkleinern, ohne an Funktionen zu verlieren. In dem Prozess wird der Code für das menschliche Auge “unlesbar” gemacht. Abstände, Leerzeichen, Absätze werden gelöscht und damit die Dateigröße verkleinert. Besonders die beiden Files sollten verkleinert und zusammengefasst werden.

WP-Rocket führt diese Funktion mit einem Klick aus.